Blankenese erkunden

Malerische villen und pastelfarbige Häuser, die sich über eine Hügellandschaft verteilen, so zeigt sich Blankenese vom Elbufer gesehen.

Anfang April genossen hier ungefähr 25 Mitglieder von Hamburg Guides einen wunderschönen Rundgang bei Sonnenschein, der dem Hamburger Villenviertel noch mehr südländisches Flair als sonst verlieh.

Erst seit 1937 Hamburgisch

Birgit Martens von unserem Verein war unsere Guide und brachte uns die Geschichte dieses Hamburger Viertels näher, das erst seit 1937 zu unserem Bundesland gehört und unter anderem auch lange Zeit dänisch war.

Früher war die Fischerei natürlich die Hauptverdienstquelle. Auch das Sammeln von Strandfunden gehörte dazu. Rund 1900 spielte das Viertel eine nicht zu übersehende Rolle beim Wachstum des interkontinentalen Handels und des Hamburger Hafens.

Lebendiges Lexikon
Birgit ist nicht nur ein wandelndes Lexikon, sondern verfügt im Gegensatz zu diesem auch über eine sehr lebendige Erzählweise. Zusammen mit dem Sonnenschein machte sie die Tour zu einem angenehmen Erlebnis.

Das sollte mal erwähnt werden, denn Birgit Martens hat seit Jahren zahllose Fortbildungen für uns Guides organisiert und sich beim letzten JHV von dieser Funktion verabschiedet (nicht als Guide).

Fischerhaus
Später erreichten wir über viele Stufen im berühmten Treppenviertel das alte Fischerhaus, hervorragend renoviert mit perfektem Reetdach. Hier wurden wir von Dr. Jan Kurz, dem Vorstand des Förderkreises Historisches Blankenese, empfangen, der uns dieses Bauwerk zeigte, eines der älteste Hamburgs.

Das Elbvorort Blankenese beherbergte schon immer viele große Ausflugslokale. Wir folgten dieser Tradition und ließen den Tag bei Sonnenuntergang am Elbstrand ausklingen.